Im April
2006 machten Mitglieder des Vereins hinter einem
Bretterstapel auf dem Pfarrboden einen sensationellen
Fund, sie entdeckten eine Kopie des 1505 entstandenen
Gemäldes von Raffael „Maria mit dem
Kind und dem kleinen Johannes dem Täufer“ (Madonna
Terranuova) und direkt dahinter den dazugehörigen
breiten holzgeschnitzten Rahmen.
Nach eingehenden Recherchen durch die renommierte
Restauratorin für Skulpturen, Tafelbilder
und Gemälde, Mitglied im VdR, Frau Anna-Maria
Meussling, Plötzky, und Vereinsmitglieder
erwies sich das Bild als eine äußerst
wertvolle Arbeit eines bisher noch unbekannten
Kopisten um das Jahr 1840.
Das Originalgemälde
hängt in Berlin in
den Staatlichen Museen Preußischer
Kulturbesitz. Das Original stammt aus dem
Besitz des Herzogs
Terranuova, es wurde 1854 von Friedrich Wilhelm
IV. erworben. Die einzige bis dahin bekannte
Kopie befindet sich in Potsdam Sanssouci
und stammt von
dem Maler Bolte, sie wurde 1851 in Florenz
gemalt.
Der Rahmen ist vermutlich eine original florentinische
Arbeit, Leinwand, Keilrahmen und Farben
sind von hervorragender Qualität. Da das
Gemälde durch den jahrzehntelangen
Aufenthalt auf dem Dachboden und durch
eingedrungenes Regenwasser stark beschädigt
war, machte sich eine sehr aufwändige Restaurierung
notwendig.
Sie konnte durch eine Spende der VR-Stiftung
der
Volksbanken und Raiffeisenbanken Norddeutschland
ermöglicht werden und wurde von
Maria Meussling in hervorragender Weise
ausgeführt.
Das Bild hängt jetzt an der neu gestal-teten
Vorderfront der Nordsakristei. |
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Auf dem Foto Frau Fritze und Frau Gödeke
vom Kirchbauverein, Pfarrer Lütgert und
die Restauratorin Frau Meussling
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Die Restauratorin
Maria Meussling bei ihrer Arbeit in
der Werkstatt
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Das Bild hängt jetzt an der neugestalteten
Vorderfront der Nordsakristei.
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Nach der aufwändigen Restaurierung des stark
beschädigten Gemäldes, 2007
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