Großmühlingen.
Am vergangenen Freitag hatte der Kirchbauverein
St. Petri Großmühlingen e. V. in Looses
Landlädchen zur Jahreshautversammlung eingeladen.
35 von 55 Vereinsmitgliedern waren zusammengekommen – ein
gutes Ergebnis. Im Oktober 2005 gegründet,
hat er in den fünf Jahren seines Bestehens
doch vieles erreicht und mit vielen Aktivitäten
von sich reden gemacht.
Gleich zu Beginn wurde die Satzung geändert.
Für das Finanzamt und die Erhaltung der
Gemeinnützigkeit war das sehr wichtig. Bisher
stand in der Satzung nur „Der Verein fördert
kirchliche Zwecke.“ Dieser Passus wurde
ergänzt durch „Vereinszweck ist weiterhin
die Förderung der Denkmalpflege, der Kunst
und Kultur und der Heimatpflege und Heimatkunde.“ Diese
Dinge gehörten von Anfang an zu den Tätigkeiten
des Vereins – nun, nach der einstimmigen
Annahme durch die Anwesenden, sind sie auch fest
in der Satzung verankert.
Die Vorsitzende, Gabriele Gödeke, ging in
ihrem Rechenschaftsbericht für das abgelaufene
Kalenderjahr 2010 natürlich auch auf die
Arbeit der Schatzmeisterin ein:
„
Die Verwaltung der eingeworbenen Mittel, ihr
satzungsgemäßer Einsatz und vor allem
ihre korrekte und für das Finanzamt akzeptable
Abrechnung ist neben der Kassierung der Mitgliederbeiträge
eine Arbeit, die sich über den gesamten
Berichtszeitraum hinzieht und die immer im Hintergrund
abläuft. Aus diesem Grunde möchte ich
heute schon an dieser Stelle meinen allerherzlichsten
Dank an unsere Schatzmeisterin, Frau Elfriede
Fritze, aussprechen.
Seit der Gründung des Kirchbauvereins verwaltet
sie unsere Finanzen mit großer Sachkompetenz
und Sorgfalt, sodass es bisher nie Unstimmigkeiten
bei Prüfungen durch das Landesverwaltungsamt
oder die Finanzbehörde gegeben hat und unser
für unsere Arbeit so wichtiger Status der
Gemeinnützigkeit immer erhalten blieb.“ Elfriede
Fritze wird die erfolgreiche Arbeit als Finanzerin
abgeben, sie steht aber weiterhin beratend zur
Seite.
Viele Mitglieder, Helfer bei den verschiedensten
Anlässen und Veranstaltungen wurden im Rechenschaftsbericht
genannt und den Personen herzlich gedankt. Es
sind hier kaum alle zu nennen, aber ohne die
Hilfe der Vielen wäre die Arbeit gar nicht
durchführbar, angefangen von der Idee, der
Organisation und Durchführung von Veranstaltungen
bis hin zur Zusammenarbeit auch mit anderen Vereinen
wie dem Geflügelzuchtverein oder der Freiwilligen
Feuerwehr. Auch die Zusammenarbeit mit der Christlichen
Sekundarschule hat sich als sehr positiv erwiesen.
Neben Elfriede Fritze wird auch Hella Zick aus
dem Vorstand ausscheiden. Sie hat gemeinsam mit
ihrem Mann den Kontakt zu Musikgruppen wie beispielsweise
den „Vier Grobianen“ aus Magdeburg
hergestellt und war sonst im Vorstand aktiv.
Auch sie wird die Arbeit des Vereins weiterhin
aktiv unterstützen.
Am Ende des Rechenschaftsberichts stellte die
Vorsitzende fest: „Zum Schluss des Rechenschaftsberichtes
möchte ich die Arbeit des Vorstandes als
sehr positiv einschätzen und mich herzlich
für die große Unterstützung aller
und die gute Zusammenarbeit bedanken. Da ich
ja krankheitsbedingt von meiner Seite aus nur
sehr eingeschränkt zur Verfügung stand
und dadurch die Arbeit erschwert wurde, ist ein
Wechsel innerhalb der Leitung des Vereins unabdingbar.“
Natürlich ist der Rücktritt von Gabriele
Gödeke als Vereinsvorsitzende schmerzlich,
doch leider krankheitsbedingt nicht zu vermeiden.
In den 5 Jahren seit der Gründung hat sie
ihr Bestes gegeben, um allen Anforderungen gerecht
zu werden und viele Ziele zu erreichen. Die Rekonstruktion
und Renovierung der Kirche und ihre Wiedereinweihung
waren beispielhaft. Für dieses Wirken wurde
sie auch, stellvertretend für den ganzen
Verein, als Salzlandfrau ausgezeichnet. Nunmehr
wird sie nicht mehr in der ersten Reihe stehen,
doch wird sie im Vorstand weiterhin als Beisitzer
tätig sein.
Als neue Vereinsvorsitzende wurde Ellen Kralisch vorgeschlagen und gewählt. Sie ist 42 Jahre
alt, von Beruf Kinderkrankenschwester und stammt
auch einer alteingesessenen Großmühlinger
Familie. Sie sagte bei ihrer Vorstellung, dass
es schwer werden wird, die hervorragende Arbeit
weiterzuführen, doch ist es eine Ehre und
gleichzeitig eine Herausforderung, der sie sich
gern stellen wird und hofft, von allen, besonders
von der bisherigen Vorsitzenden, unterstützt
zu werden.
Das Amt der Hauptkassiererin wird Edith Röseler
(aus Eggersdorf) bekleiden, auch sie wurde einstimmig
gewählt und kennt sich in dem Metier bestens
aus.
Nach diesen 5 so erfolgreichen Jahren wird der
Kirchbauverein St. Petri die Arbeit in diesem
Sinne fortsetzen, Ziele sind gesteckt, der Veranstaltungsplan
für 2011 wurde bekannt gegeben.
Dazu gehört auch das baldige Erscheinen
des Buches „Mega mulinga – ein typisches
Bördedorf, Forschungen zur Orts- und Familiengeschichte
von Großmühlingen und der Magdeburger
Börde, von Friedrich Loose, bearbeitet und
ergänzt durch die Projektgruppe des Kirchbauvereins
St. Petri Großmühlingen“. Ebenso
gehört dazu die Vorbereitung des Vereins
auf die 1075-Jahrfeier.
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