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Bördehöfe
Die Nummerierung der ausgewählten Gehöfte folgt
dabei der Nummerierung Looses in seiner Chronik und ist
daher nicht fortlaufend. (Gehöftnummern: 3, 4 b zus.
mit 4 a, 6, 7, 35, 10, 12 a zus. mit 12 b, 15, 18, 19 b
zus. mit 19a, 20 b, zus. mit 20 a, 23, 24 d zus. mit 24
und 24 b, 33, 32, 26, 27, 29, 30, 37). Diese Nummerierung
entspricht auch dem Verlauf der heutigen Dorfstraßen:
Ritterstraße, Gnadauer Straße, Dunkelstraße
und Marktplatz. |
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Hof 3
Hof 3 war ein altes Freigut und vermutlich um 1370
gegründet 1566 war
Jacob Nagel der erste ur-kundlich nachgewiesene Besitzer
des Gutes, das 1654 aus 139 _ Mg. Freiacker
bestand, der Hof war von den Diensten auf dem Amt
befreit.
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Hof 4
Der Hof bestand ursprünglich aus 2 Gehöften,
4 a und 4 b, die beide vermutlich um 1370 gegr.
wurden. Nach dem Tode der 1. urkundlich erwähnten
Besitzers, Andreas Bock, inspizierten u. taxierten
die Schöppen am 24.9.1596 seinen
Besitz.
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Kossathenhof 6
Um 1370 wurde der Hof vermutlich als Kossatenhof
gegründet. Er
grenzte im Süden unmittelbar an das Pfarrgrundstück,
auf dem die ursprüngliche romanische Kirche
stand, die von einem sehr kleinen Friedhof umgeben
war.
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Spanngut 7
Der Hof wurde vermutlich um 1370 gegründet,
der nördliche Teil des Gartens war einst Wall. 1585
war der erste urkundlich erwähnte Besitzer
Jacob Nagel. Um 1600 gehörten zum Hof 105
Morgen Acker und 50 Morgen Brache.
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Hof 35 (Spielhaus
/Armenhaus)
Das Spielhaus war eine Einrichtung aus vorchristlicher
Zeit und diente ursprünglich zu Aufführungen
fahrender Spielleute und zu Lustbarkeiten der Dorfbevölkerung,
wie Opfermahle, an denen wohl nur die Verheirateten
teilnahmen, während die Jugend das Fest mit
Tanz feierte.
Das Armenhaus wurde wahrscheinlich auch schon vor
der Einführung des Christentums errichtet.
Ein Teil der Einnahmen der Kirche wurde vermutlich
seit 800 „für die Armen aus dem Ort
und von ferne her“ verwendet, erstmals in
den Kirchrechnungen 1585, 1586 erwähnt und
von der Kirche in baulichem Zustande erhalten
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Hof 10
Vermutlich wurde der Hof ca. 1000
gegründet.
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1597
als Kossatenhof von Andreas Kuntze.
Seit 1640 befand sich dieser Hof über 300
Jahre lang fast ausschließlich im Besitz
der Fam. Bertram.
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Hof 12
1225 standen vermutlich bereits 2 Höfe an
dieser Stelle und gehörten zu den von Wünningsdorfern
erbauten Gehöften. Nach dem 30-jährigen
Krieg wurde der Acker von Hof 12 b vom Amt gekauft,
das Gehöft ging um 1660 ein und kam an Hof
12 a.
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Haus 15 (Backhaus)
Im September 1683 ist die Höflerin, die sogenannte „alte
Bäckerin“, wegen „verübter
und zur Last gelegter Hexerei nicht allein verklagt,
gesetzt und bis zum Tod, schon in des Schinders
Händen und mit Schrauben allhier gezüchtigt
worden ...
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Hof 18
Der Hof wurde vermutlich um 1217 durch einen Wünningsdorfer
Bauern gegründet.
Die erste urkundliche Erwähnung ist 1598,
als „Junker“ Valentin Nagel, dessen
Junkerhof Nr. 1 verfallen gewesen zu sein scheint,
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Hof 19
Der Hof 19 gehört zu den ältesten Höfen
des Dorfes und wurde vermutlich bereits vor 800
gegründet. Er bestand bis 1611 aus 2 verschiedenen
Höfen mit unterschiedlichen Besitzern. Seit
1611 bis 1626 gehörte Hof 19 b Clemens Wichmann,
...
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